Trinitatiszeit
19. Woche nach Trinitatis
Die Lesungen dieser Woche rufen zur Einheit im Leib Christi und zur Treue in der Wahrheit; in der Vesper steht der Wiederaufbau Jerusalems unter Gottes Schutz im Mittelpunkt.
18. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag
Wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft.
Kann ein Mensch gerecht sein vor Gott, oder ein Mann rein vor seinem Schöpfer?
Montag
Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat.
Die Übriggebliebenen, die aus der Gefangenschaft zurückgekehrt sind, sind in großem Elend und Schmach; die Mauer Jerusalems ist niedergerissen und seine Tore sind mit Feuer verbrannt.
Dienstag
Wer da sagt, er sei im Licht, und hasst seinen Bruder, der ist noch in der Finsternis.
Kommt, lasst uns die Mauer Jerusalems bauen, damit wir nicht länger ein Gespött seien.
Mittwoch
Wer glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist von Gott geboren.
Sie arbeiteten je mit einer Hand am Werk, und mit der andern hielten sie die Waffe.
Donnerstag
Wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verstand gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen.
Sie lasen im Buch, im Gesetz Gottes, deutlich und erklärten den Sinn, so dass man verstand, was gelesen wurde.
Freitag
Wer nicht bleibt in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat beide, den Vater und den Sohn.
Sie lasen im Buch des Gesetzes des HERRN, ihres Gottes, ein Viertel des Tages, und ein anderes Viertel bekannten sie und beteten den HERRN, ihren Gott, an.
Samstag
Ich habe keine größere Freude als die, zu hören, dass meine Kinder in der Wahrheit wandeln.
Die Gassen der Stadt sollen voll werden von Knaben und Mädchen, die auf ihren Gassen spielen.